Sekundärliteratur

Markus Gasser erklärt die Bücher Daniel Kehlmanns: sehr kenntnisreich und intelligent, dabei überhaupt nicht akademisch im Ton und auch nicht unparteiisch. Die Beziehungen des Werks zu den Großen der Literatur- und Geistesgeschichte, Kehlmanns Tricks und verborgene Bedeutungsebenen werden mit detektivischem Scharfsinn erschlossen.

Markus Gasser: Das Königreich im Meer (2013)


Kann man erklären, warum Daniel Kehlmanns Roman „Die Vermessung der Welt“ zu einem der erfolgreichsten literarischen Werke der deutschen Literatur nach 1945 wurde?

Der folgende Band versammelt Interviews, Preisreden sowie Beiträge zum tieferen Verständnis des Romans. (...)

Gunter Nickel (Hg.): Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" (2008)


Daniel Kehlmann hat vom Beginn seines Schreibens an Anschluss an große Vorbilder der literarischen Moderne gesucht. Seine sich stets durch besondere Talente und Fähigkeiten auszeichnenden Charaktere und ihre Geschichten haben daher nichts gemein mit der damals aktuellen Popliteratur und dem jugendlichen Erzählen über eigene Gefühls- und Problemlagen. (...)

Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Text+Kritik Heft 177. Daniel Kehlmann (2008)


Die erste Monografie über Daniel Kehlmann stellt dessen Werk in einen weltliterarischen Kontext: brillant und überaus lesbar geschrieben. (...)

Markus Gasser: Das Königreich im Meer (2010)


Anhalter, Taxifahrer, Autodieb, aber auch Bahnwarter, Hotelrezeptionist und Theaterkritiker - in Daniel Kehlmanns Erzähltexten erfahrt der Teufel in der Gegenwartsliteratur eine ebenso überraschende wie originelle Wiedergeburt. (...)

Joachim Rickes: Die Metamorphosen des "Teufels" bei Daniel Kehlmann (2010)


Die größte literarische Revolution der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, das waren die Erzähler Südamerikas, die an Kafka anknüpften und die Grenzen zwischen Tages- und Nachtwirklichkeit, zwischen Wachen und Traum durchlässig machten. Romane als große Träume, in denen alles möglich war. Daniel Kehlmanns Begeisterung für die Literatur Lateinamerikas, insbesondere die Lektüre von Borges, Carpentier, Márquez und Vargas Llosa hat in seinen poetischen Texten vielfältige Spuren hinterlassen. (...)

Joachim Rickes: Daniel Kehlmann und die lateinamerikanische Literatur (2012)